
Fugendichtband hilft Energie sparen
Fugendichtungen zählen zu den Dichtstoffen. Sie beschreiben Werkstoffe, welche für die Abdichtung von Spalten und Fugen konzipiert werden. Dabei ist der Dichtstoff nicht mit dem Begriff der herkömmlichen Dichtung gleichzusetzen. Der abdichtende Stoff spezifiziert die Anwendung der entsprechenden Dichtmaterialien auf die Objektkanten eines abzudichtenden Objektes. Eine Dichtung ist in erster Linie die Bezeichnung zur Verhinderung von Stoffübergängen, welche ungewollt ablaufen könnten. Dabei wird nicht zwischen flüssigen, festen oder gasförmigen Stoffen differenziert.
Fugendichtband dient im Wesentlichen der Schalldämmung im Bauwesen. Zum Einsatz kommen derartige Schalldämpfstoffe beispielsweise zur Abdichtung von Fenstern und Türen aber auch für Fassadensegmente. Die Funktionsweise einer derartigen Fugenabdichtung beruht auf der Elastizität des Dichtungsbandes. Durch das Einschließen von Luft kann der Schall sowohl aus körperlicher, wie auch aus luftspezifischer Quelle abgedämmt werden. Bei der Herstellung von Dichtungsbändern kommen Materialien wie Kunststoff oder Silikon zum Einsatz. Diese dienen zur Schallabsorption aber auch zur wärmetechnischen Abdichtung des Innenraums. Weiterhin bieten sie Schutz vor Nässe, welche zum Beispiel durch Regengüsse auf die Tür- und Fensterfugen einwirken. Ebenso angewendet werden zu diesem Zweck Fugendichtmassen, wie auch weiche und flüssige Dichtstoffe. Ein Beispiel für weiche Abdichtungen wäre etwa das bereits erwähnte Silikon. Es ist flexibel und gelangt nach Verformung immer wieder in seinen Ausgangszustand zurück.
Man unterscheidet im Bereich der Schalldämpfstoffe in elastische und plastische Dichtstoffe. Das Fugendichtungsband wird hierbei zur elastischen Gruppe gezählt. Prinzipiell muss man davon ausgehen, dass Dichtstoffe wie etwa Dichtungsband in regelmäßigen Zeitintervallen ausgetauscht werden müssen. Dies ist damit zu begründen, dass sie einem gewissen Verschleiß unterliegen, welcher durch Witterung, oder ständiges Ausdehnen und Zusammenziehen der Bänder begünstigt wird. Derartiges geschieht etwa beim Öffnen und Schließen der zugehörigen Türen und Fenster. Weitere prägnante Einflüsse können etwa das UV Licht der Sonne, oder etwa mikrobiologische Ursachen, wie Schimmel sein. Sind die flexiblen Dichtungsbänder mit letzterem befallen, sollten sie umgehend ausgetauscht werden, da ihre Dämmwirkung dann nicht mehr vollständig gegeben ist. Durch Schimmel dringt Feuchtigkeit in die Dämmstoffe ein und bewirkt eher eine Auskühlung des eigentlich abzudichtenden Raumes. Auch die Dämmung des Schalls kann so nicht mehr gewährleistet werden. Zusätzlich ergibt sich aus dem Problem des mikrobiologischen Befalls natürlich auch ein gesundheitliches Risiko. Hierdurch können etwa Atemwegserkrankungen und Allergien ausgelöst werden. Aus diesem Grund ist auch eine regelmäßige Überprüfung der installierten Dichtbänder an Fenstern und Türen erforderlich.
Für die exakte Berechnung der benötigen Dichtungsbandmaße werden Faktoren wie die Differenz der Außen- und Innentemperatur eines Raumes hinzugezogen. Ebenso wichtig ist die nötige Verformbarkeit der Abdichtung.